Top Themen aus dem Lindenlauch

Top Themen aus dem Lindenlauch

Unser Ortsteil Lindenlauch zeigt sich am 24. Oktober 2017 bei meinem Rundgang von seiner herbstlichen Seite. In dem beschaulichen, von einzelnen Häuschen bis zu großen Blöcken geprägten Wohngebiet gibt es Einiges zu tun: der neue Kindergartenbau Lindenlauch erlebt seinen ersten Jahreszeitenwechsel und großen Zuwachs. Spielplätze der Gemeinde brauchen dringend eine Überholung und viele, viele Schlaglöcher im südlichen Teil der Kimbernstraße fallen mir ins Auge.

Viele detaillierte Bürgerfragen erwarten mich. Gerade aus den großen Blöcken. Und natürlich nicht zuletzt unser chaotischer Verkehrsknotenpunkt: die Kreuzung an der Eiche. Hier treffe ich aufgebrachte Senioren, die es kaum über die Ampel schaffen, da die Ampelphasen für Fußgänger zu kurz gehalten sind. (Mehr über diesen Punkt und meine Vorschläge auf „Verkehr & Umwelt“.)

Gerne möchte ich Ihnen von meinen Erlebnissen, dem größten Laubhaufen in Schönaich und weiteren amüsanten Details meines Ortsrundgangs berichten. Was plane ich also nach meiner Wahl zum Bürgermeister? Welche konkreten Projekte können wir gemeinsam im Lindenlauch angehen? Wie vereinen wir die Ziele und Wünsche vieler kleiner Schönaicher mit denen der älteren Generation.

Ich ziehe für Sie mein Fazit und stelle Ihnen hier direkt meine Ideen und Vorschläge vor.

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Top Bürgerthemen und -fragen im Lindenlauch

Die Kindergärten am Lindenlauch

Aktuell haben wir eine überaus interessante Situation am Lindenlauch. Direkt nebeneinander, nur durch einen dünnen Drahtzaun getrennt, stehen zwei Kindergärten. Der evangelische Kindergarten Lindenlauch sowie der ehemalige Kindergarten Lindenlauch, nun genutzt als Gemeindekindergarten.

Dicht an dicht spielen nun viele Kinder. Die einen im herausgeputzten Neubau mit neuer Gartenanlage, unter anderem einem tollen Wasserspielhügel. Die anderen im alten Gebäude, dass ursprünglich abgerissen werden sollte. Jedoch ist derzeit der Bedarf an Kindergartenplätzen in Schönaich so hoch, dass nun alles anders kommen soll, als zu Anfangs geplant: Es steht zwar ein Abriss an, jedoch soll statt einem großzügigen Garten für den neuen Kindergarten ein weiterer Anbau mit weiteren Gruppen erfolgen.

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Der neue, evangelische Kindergarten Lindenlauch.

Fakt ist: Wird der evangelische Kindergarten Lindenlauch noch weiter erweitert, erwartet uns ein sehr großer Zentral-Kindergarten. In Wohngebieten, die dringenden Bedarf aufweisen – wie beispielsweise das Neubaugebiet – ist dann hingegen vorerst keiner geplant. Auch wird der Kindergarten so viele Kinder aufnehmen, dass zwangsläufig eine Kindergartenleitung eingestellt werden müsste. Dies schadet aber dem kollegialen und kreativen Zusammenspiel der gleichberechtigten Erzieherinnen und Erzieher und bedeutet höheren Verwaltungsaufwand und steigende finanzielle Ausgaben. Ohne dass es sich positiv auf die Betreuung der Kinder auswirkt.

Auch die Verkehrssituation wird sich vor Ort weiter zuspitzen. Denn viele Eltern müssen aufgrund der Distanz zu ihrem Zuhause die Kinder mit dem Auto bringen und holen. Gerade zu Stoßzeiten drohen Unfälle und Verkehrschaos.

Ich habe bereits mehrfach betont, dass mir eine dezentrale Lösung der Betreuungssituation extrem am Herzen liegt. Sprich: Jede Familie sollte die Möglichkeit haben, zu Fuß und in Wohnortnähe ihren Kindergarten zu erreichen. Dies spart Zeit, Geld und nimmt zuletzt Stress aus dem Familienalltag, der durch lange Wege und Anfahrtszeiten verursacht wird. (Mehr dazu auf meiner Seite „Bildung, Jugend & Betreuung„).

Meine konkreten Ideen:

  • Dezentrale, wohnortnahe kleine Kindergärten statt großer Zentral-Anlagen.

 

Verkehrssituation an der Eiche

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Nicht zuletzt bei meinem Rundgang im Lindenlauch durfte ich erneut hautnah erleben, wie es gegen 17 Uhr an der Kreuzung an der Eiche zugeht: Der Autoverkehr staut sich tief zurück bis in die Holzgerlinger Straße. Viele Verkehrsteilnehmer zögern, da Ihnen nicht klar ist, wie die Vorfahrt tatsächlich funktioniert. Fußgänger versuchen die Kreuzung zu überqueren und dazwischen hält noch der Bus. Das wiederum staut auf der Böblinger Straße zurück bis fast zu Honeywell.

Ich spreche mit Senioren, denen die Fußgänger-Ampelphase nicht ausreicht, um zwischen betreutem Wohnen und Ärztehaus die Straßenseite zu wechseln. Bei unserem Gespräch kürzt gleichzeitig ein ungeduldiger Autofahrer rechts über den Bordstein Richtung Wettgasse ab. Kurzfristig könnten hier Poller Abhilfe schaffen. Kostenpunkt: 15 Euro/Stück.

Ja, diese Situation ist an dieser Kreuzung keine Ausnahme, sondern an der Tagesordnung. Umso mehr muss sich in den kommenden Jahren daran etwas ändern! Bei der Kandidatenvorstellung habe ich mich bereits festgelegt: Der Kreisverkehr wird an dieser Stelle kommen. Genaueres dazu, zur Finanzierung und dem Bau finden Sie auf „Verkehr & Umwelt“.

Meine konkreten Vorschläge:

  • Kurzfristig: kostengünstige Poller und Überarbeitung der Ampelphasen.
  • Langfristig: Umgestaltung der Kreuzung zum Kreisverkehr.

 

Vernachlässigter Gemeindespielplatz wird Jugendtreff

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Während meines Rundgangs fällt mir und meinen kleinen Begleitern ein völlig zugewachsener, vernachlässigter Spielplatz ins Auge. Hier wurde schon lange nichts mehr getan. Gestrüpp ragt von allen Seiten wild wuchernd in die Spielanlage. Der Sand ist verdreckt und mit Gras und Unkraut übersät. Der Spielturm mit Kritzeleien beschmiert.

Kaum sehe ich mich genauer um, treffe ich die ersten Anwohner: „Hier hat schon lange niemand mehr etwas getan.“ Stattdessen lade der versteckte, zugewachsene Platz Jugendliche ein, hier lautstark ihre Freizeit zu verbringen. Letztere sind jedoch davon auch nicht begeistert. Erneut stelle ich fest: Wir brauchen dringend einen geeigneten Platz für unsere Jugend und nicht einen verwilderten Spielplatz.

Meine konkreten Ideen dazu:

  • Es kostet nur wenig Aufwand, den Bewuchs um den Spielplatz zurück zu schneiden.
  • Ideen bezüglich eines Jugendtreffs finden Sie auf „Bildung, Jugend & Betreuung“.
  • Hinter dem Spielplatz gibt es eine schöne, freie Wiese, die zum freien Spiel einlädt. Diese könnte durch den Beschnitt der Hecke in die Spielfläche integriert werden.

 

Der größte Laubhaufen in Schönaich

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Nicht nur der Spielplatz wurde scheinbar vergessen. Auch das anfallende Herbstlaub türmt sich in ungeahnten Höhen oder verklebt zu einem rutschigen Belag auf dem Weg rund um den Friedhof. Ich treffe erneut auf Senioren, die Angst haben, auf dem glitschigen Boden zu stürzen. Ob man da nicht etwas machen könne?

Meine konkreten Vorschläge:

  • Eine regelmäßige Laubräumung gerade auf von Senioren viel genutzten Fußwegen wäre in Schönaich wichtig. Es handelt sich dabei um keine Schönheits-, sondern Sicherheitsmaßnahme.
  • Ein genauer Einsatzplan in Abstimmung mit dem Bauhof könnte da Abhilfe schaffen.

 

Schlaglöcher in der Kimbernstraße

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Gerade bei Schlaglöchern ist es wichtig, frühzeitig zu reagieren. Denn durch Witterung und Verkehr werden anfänglich kleine Risse und Schäden schnell zu großen Löchern. Eine schnelle Reparatur ist hier für alle von Vorteil, denn sie reduziert Kosten, senkt die Unfallgefahr und erhält langfristig die Qualität des Straßenbelags.

Damit zukünftig solche Defekte schnell und unproblematisch gemeldet werden können, möchte ich eine BürgerApp einführen. Über diese lassen sich zielgenau der Standort und beispielsweise ein Handyfoto an das Rathaus melden. Jeder Bürger kann so dazu beitragen, dass beanstandete Löcher zügig repariert werden.

Meine konkrete Idee:

  • Eine BürgerApp fürs Handy hilft, schnell und einfach beispielsweise Löcher & Co. ans Rathaus zu melden.
  • Straßendefekte können kostengünstig und zügig in der Entstehungsphase behoben werden.

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